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Glossar

5-Schritt-Lesemethode:

1. Schritt: Der Text wird überflogen. (Überschrift, die Anfänge der einzelnen Arbeitsschritte, Schlüsselwörter oder bekannte Begriffe, Bilder)
2. Schritt: Auf welche Fragen gibt der Text eine Antwort? Formuliere Fragen an den Text.
3. Schritt: Jetzt wird der Text gründlich gelesen. (Schlüsselwörter markieren, Nebeninformationen unterstreichen, unbekannte Begriffe klären)
4. Schritt: Die Abschnitte werden schriftlich zusammengefasst. (Überschriften formulieren.)
5. Zusammenfassend wird ein Vortrag vorbereitet.

 

Akustisches Zeichen

Mit Hilfe eines Glöckchens, eines Klangstabes oder irgendeines anderen akustischen Instruments wird den Schülern z.B. das Ende einer Arbeitsphase oder das Überschreiten eines bestimmten Lärmpegels signalisiert.

Arbeitsteilige Gruppenarbeit

Die Klasse wird in mehrere Gruppen mit unterschiedlichen Arbeitsaufträgen und/oder Materialien aufgeteilt. Das arbeitsteilige Vorgehen kann themengleich oder themendifferenziert angesetzt werden.

Bewegungsübung

Bewegungsübungen dienen dazu, die Schüler in spielerischer Weise zu veranlas-sen, sich zu entspannen und neue Konzentration zu tanken.

 

Blitzlicht (auch Blitz- oder Blitzlichtrunde)

Die Schüler äußern sich in Kurzform zu einem bestimmten Thema/Reizwort/Problem. Sie äußern Assoziationen oder bringen Erfahrungen, Meinungen bzw. Vorwissen ein. Die Äußerungen sind knapp, spontan und werden nicht weiter kommentiert.

Brainstorming

Das Brainstorming ist mit dem Blitzlicht verwandt und meint die unzensierte und unkommentierte Sammlung von Ideen und/oder Problemlösungsvorschlägen. Der Gedanken- oder Ideensturm soll Schüler aktivieren und Kreativität freisetzen helfen.

Cluster/Clustering

Begriffe werden auf Kärtchen geschrieben und an der Pinnwand/Tafel so geord-net bzw. verknüpft, dass sich Begriffsgruppen ergeben (= Cluster).

Doppelkreis (auch Kugellager)

Die Schüler sitzen oder stehen sich in einem Innen- und Außenkreis paarweise gegenüber und halten sich wechselseitig Vorträge, führen Interviews etc. Die Hälfte der Klasse ist also mündlich aktiv.

Ein-Punkt-Abfrage

Jeder Schüler erhält einen farbigen (meist roten) Klebepunkt und klebt diesen in ein vorgegebenes Bewertungsraster zu einem bestimmten Statement so ein, dass die eigene Meinung erkennbar wird. So entsteht ein Meinungsbild einer Klasse.

Einzelarbeit (EA)

Die Schüler sind bei der Bearbeitung des jeweiligen Arbeitsauftrags auf sich alleine gestellt und gehen in Stillarbeit daran, bestimmte Aufgaben zu lösen.

Expertengespräch

Schüler mit unterschiedlichem Spezialwissen kommen zusammen und tauschen sich zum einen oder anderen Thema bzw. Problem aus.

Expertengruppe

Dieser Begriff ist doppeldeutig: Von einer Expertengruppe kann zum einen dann die Rede sein, wenn alle Gruppenmitglieder parallel am gleichen Thema arbeiten und diesbezüglich zu Experten werden (siehe auch Stammgruppe), eine Expertengruppe liegt aber auch dann vor, wenn die einzelnen Gruppenmitglieder Spezialisten für unterschiedliche Gebiete sind (siehe auch Mischgruppe).

Feedback

Die Schüler geben Mitschülern oder auch Lehrern Rückmeldungen zu bestimmten Ar-beitsphasen bzw. Arbeitsweisen. Das Feedback folgt bestimmten Regeln und sollte auf jeden Fall fair und ermutigend sein.

Fishbowl

Ein Teil der Klasse sitzt in einer Art „Aquarium“ im Zentrum des Klassenraumes und diskutiert stellvertretend für die Gesamtklasse ein bestimmtes Thema. Die übrigen Schüler sind Zuschauer und Beobachter und können sich ggf. kurzzeitig auf einen freien Stuhl im „Aquarium“ begeben, um einen eigenen Beitrag einzubringen.

Fünf-Satz-Schema

Das Fünf-Satz-Schema dient der Argumentationsschulung. Es beginnt mit einem Satz zur Ausgangssituation und führt über drei Sätze zur Begründung/Erläuterung einer Maßnahme hin zum eigentlichen Zielsatz (z.B. „Und deshalb brauchen wir ein Rauchverbot in der Schule“).

Galerie

Eine spezifische Form der Präsentation unterschiedlicher Gruppenprodukte. Zur Vorstellung der einzelnen Produkte werden Gruppen mit unterschiedlichen Produktverantwortlichen gebildet (siehe auch Mischgruppen). Diese Gruppen wandern von Station zu Station. An jeder Station erläutert der jeweilige Spezialist das Lernprodukt seiner Gruppe und stellt sich den Fragen der anderen. Auf diese Weise muss jeder Schüler einmal präsentieren.

Gesprächsregeln

Regelkatalog zur Verbesserung des „Miteinander-Redens“. Die Regeln werden von den Schülern im Rahmen entsprechender Trainingstage entwickelt.

Gruppenarbeit (GA)

Die Schüler arbeiten in Kleingruppen mit in der Regel 3 - 5 Mitgliedern zusammen. Die Gruppenarbeit kann aufgabengleich oder aufgabendifferenziert angelegt sein.

Gruppenpuzzle

Ein gestuftes Verfahren der arbeitsteiligen Gruppenarbeit. In der ersten Stufe erhalten die Schüler unterschiedliche Aufgabenstellungen und gehen diese in Einzelarbeit durch. In der zweiten Stufe finden sie sich in aufgabengleichen Stammgruppen zusammen und besprechen/klären ihre spezifischen Fragen und Sichtweisen. In der dritten Stufe werden die Stammgruppenmitglieder so gemischt, dass mehrere Mischgruppen mit unterschiedlichen Spezialisten entstehen. Die betreffenden Spezialisten tragen ihre „Expertisen“ vor und stellen sich den Fragen und/oder Anregungen der „Laien“. In der vierten Stufe schließlich können die Schüler nochmals in ihre Stammgruppen zurückkehren, um eine abschließende Dokumentation zu ihrem Spezialgebiet zu erstellen.

Hearing

Die Schüler werden zu einem bestimmten Thema/Problem als „Experten“ angehört. Sie bereiten sich gründlich vor und stehen der betreffenden „Kommission“ Rede und Antwort.

Innenkreis

Der Innenkreis ist Teil des Doppelkreises bzw. Kugellagers. Nähere Erläuterungen dazu finden sich unter den besagten Grundbegriffen.

Karikaturenrallye

Mindestens fünf Bilder, Karikaturen oder Fotos werden zu einem Themenbereich ausgewählt und im Raum aufgehängt. Zufallsgruppen haben drei Minuten Redezeit, sich mit den Inhalten dieser Bilder zu beschäftigen. Mögliche Impulsfragen können sein: Was ist auf diesem Bild zu erkennen? (lnhaltsseite klären), Was wollte der Zeichner mit diesem Bild ausdrücken? Wie kann man das dargestellte Problem verbessern bzw. minimieren? Die Schüler sollen eine Überschrift finden, Stichpunkte machen und auf eine Karte schreiben, diese an der Wand befestigen.

Die Zufallsgruppen durchlaufen die anderen Karikaturen jeweils mit drei Minuten Redezeit. Wieder an der ersten Station angekommen, bleiben die Gruppen stehen und decken die Karten der anderen Gruppen auf und fassen die Informationen zusammen. Pro Gruppe wird eine Schüler/in ausgelost, der/die die Ergebnisse der Station vortragen soll.

Kartenabfrage

Schülerbefragung auf der Basis einer speziell aufbereiteten Notizkarte im DIN-A6- oder DIN-A5-Format (auch Zettelabfrage genannt).

Kartenspiel

Kartenspiele helfen, Gruppen zu bilden oder bestimmte Präsentatoren auszulosen. In Frage kommen fertige Kartenspiele (Skat- oder Rommeekarten) oder spezifische Kartensets, die man selbst erstellen kann (Glückwunsch-, Ziffern- oder Begriffskarten).

Kettengespräch

Schüler-Schüler-Gespräch nach bestimmten Regeln. Zum Beispiel: Ein erster Redner äußert sich und gibt das Wort an einen anderen Schüler weiter, der sich meldet. Der neue Sprecher muss zunächst den Vorredner anschauen, dessen Beitrag wiederholen und darf erst dann seinen eigenen Beitrag vortragen etc.

Kooperative Präsentation

Zum Abschluss einer Gruppenarbeit präsentieren zwei oder mehr Schüler das jeweilige Gruppenergebnis. Die Präsentatoren können ausgelost werden. Die Präsentation muss so vorbereitet werden, dass die betreffenden Sprecher in etwa gleichgewichtig zu Wort kommen.

Kugellager

Die Schüler sitzen oder stehen sich im Doppelkreis (einem Innen- und Außenkreis) paar-weise gegenüber und berichten/befragen sich wechselseitig. Ist die Gesprächssequenz um, rücken die Schüler im Innen- oder Außenkreis z.B. drei Personen im Uhrzeigersinn weiter und schon entstehen neue Gesprächspaare, die sich erneut gegenseitig berichten/befragen.

Laiengruppe

Damit sind jene Schüler gemeint, die ein bestimmtes Thema nicht eigens bearbeitet haben und deshalb „Laien“ sind, wenn dieses Thema präsentiert wird (vgl. auch Gruppenpuzzle).

Laufzettel

Hilfsmittel im Rahmen der Stationen- bzw. Lernzirkelarbeit. Die Schüler halten tabellarisch fest, welche Stationen sie durchlaufen haben.

Lehrervortrag

Die Lehrkraft präsentiert/erläutert lernrelevante Sachverhalte an der Tafel oder in anderer Weise im Plenum. Damit wird den Schülern „Futter“ für die Eigenarbeit gegeben.

Lernprodukte

Produkte, die am Ende eines Arbeitsprozesses von Schülern stehen. Das können eigene Texte, Zeichnungen, Schaubilder, Tabellen, Diagramme, Briefe, Kommentare, Mindmaps, Plakate, Wandzeitungen, Kollagen, Gedichte, Hörspiele, technische Werkstücke etc. sein.

Losverfahren

Die Schüler werden nach dem Zufallsprinzip gruppiert. Das kann durch Abzählen, Nummern auf Arbeitsblättern oder durch Ziehen von Spielkarten, Puzzleteilen, Symbolkarten, Namenskarten etc. geschehen.

Marktplatz

Freier Platz im Klassenraum oder evtl. auf dem Flur, wo sich die Schüler ihre jeweiligen Arbeitspartner nach Interesse und/oder Neigung suchen können.

Mehrstufigkeit

Das mehrstufige Erarbeiten des jeweiligen Themas/Materials/Problems durch die Schüler im Rahmen einzelner Lernspiralen. Der mehrstufige Arbeitsprozesses ist mit unterschiedlichen Lernaktivitäten, Medien und Sozialformen gekoppelt.

Methodenheft/Methodenordner

Darin halten die Schüler wichtige methodische Tipps und/oder Erkenntnisse für ihre Lernarbeit fest. Generiert werden diese Tipps im Rahmen von Trainingstagen und/oder im Zuge fachspezifischer Methodenreflexionen.

Milling activity

Die Schüler laufen im Klassenzimmer umher, bis sie ihren Partner gefunden haben und setzen sich dann als Paar in den Stuhlkreis.

Mischgruppen

Die Mitglieder unterschiedlicher Stammgruppen werden quer gemischt, so dass sich in jeder Mischgruppe mindestens ein Vertreter aller Stammgruppen findet (siehe auch Gruppenpuzzle sowie Querschnittsgruppe)

Mix-Paare/Mix-Gruppen

Die Paare bzw. Gruppen werden per Los- bzw. Abzählverfahren gebildet, so dass eine gewisse Leistungs- und Verhaltensheterogenität sichergestellt ist. Der Personen-Mix kann unter Umstanden mehrfach hintereinander erfolgen.

Murmelgruppe

Eine Gruppe, deren Mitglieder Gelegenheit erhalten, sich leise und auf kurze Zeit zum jeweiligen Input/Thema/Material zu unterhalten, um etwaige Verständnisprobleme abzubauen.

Museumsrundgang

Die Schüler sichten alleine oder in Gruppen die im Klassenraum aushängenden bzw. ausliegenden Lernprodukte, holen Informationen ein und besprechen etwaige Unklarheiten.

Neigungsgruppen

Gruppen, denen sich die Schüler nach Neigung und Interesse zuordnen. Zu den Nachteilen der Neigungsgruppen gehört, dass oft sachfremde Erwägungen die Gruppenbildung domi-nieren und/oder „Loser“ übrigbleiben, die niemand haben will.

Partnerarbeit (PA)

Die Schüler arbeiten paarweise zusammen und berichten, helfen und unterstützen sich gegenseitig.

Partnerberichte

Die Schüler berichten sich im Doppelkreis oder in anders gebildeten Zufallstandems zu einem bestimmten Thema bzw. Arbeitsauftrag.

Partnerinterview

Die Schüler stehen sich als Experten und Journalisten paarweise gegenüber und interviewen sich zum einen oder anderen Thema bzw. Sachverhalt.

 

Plenum (Pl)

Arbeitsphasen, in denen die Gesamtgruppe der Schüler angesprochen wird - durch Leh-rervorträge, lehrergelenkte Unterrichtsgespräche oder Schülerpräsentationen.

Plenumsgespräch

Gesprächssequenzen im Klassenverband. Das können Schülerdiskussionen, Feed-backgespräche, Kreisgespräche oder lehrergelenkte Unterrichtsgespräche sein.

Predict a word

Ein Schüler bereitet sich vor dem Klassenraum auf ein kurzes Referat zur einem festgelegten Thema vor. Währenddessen sammeln die Schüler im Klassenraum zehn/fünfzehn  Begriffe, die der Vortragende zum betreffenden Thema unbedingt erwähnen muss. Diese werden an eine Flipchart oder die Tafelrückseite geschrieben. Während der Schüler sein Referat hält, werden die genannten Begriffe ausgestrichen.

Pro-und-Kontra-Debatte

Die Schüler sitzen sich in Pro-und-Kontra-Formation gegenüber und argumentieren rollengebunden zum einen oder anderen Thema. Dazu erhalten sie in der Regel entsprechende Materialien, die auszuwerten und in die Debatte einzubringen sind.

Punktabfrage

Die Schüler erhalten eine bestimmte Anzahl von Klebepunkten, die sie zur Kenntlichmachung ihrer Einschätzung/en in ein vorgegebenes Bewertungsraster (Flip) einkleben müssen.

Querschnittsgruppe

Wenn sich in einer Gruppe Spezialisten aus unterschiedenen Stammgruppen zusammenfinden, erhält man die Querschnittsgruppe (auch Mischgruppe genannt)

 

Regelgebundenes Kreisgespräch

Schüler-Schüler-Gespräch, das bestimmten vereinbarten Regeln folgt. Solche Regeln können sein: Wort weitergeben, Mitschüler anschauen, laut und deutlich reden, aufmerksam zuhören, beim Thema bleiben etc.

Rollenspiel

Das Hineinschlüpfen einzelner Schüler in spezifische Rollen, um bestimmte Personen, Gespräche oder Konflikte in spielerischer Weise abzubilden.

 

Schneeballmethode (Snowball activity)

Gestuftes Brainstormingverfahren, bei dem zunächst in Einzelarbeit, dann in Tandems und schließlich in Gruppen unterschiedlich viele Ideen/Begriffe etc. eingegrenzt und ggf. auf Kärtchen geschrieben und im Plenum präsentiert werden. Die Schneeballmethode unterstützt Meinungsbildungs-, Entscheidungs- und Problemlösungsprozesse.

Setzverfahren

Verfahren zur Gruppenbildung. Bestimmte (gesetzte) Schüler dürfen mit Vorrang Tisch- oder Gruppenkärtchen ziehen, so dass z.B. Leistungsträger, Problemschüler oder verhaltensstabile Schüler auf unterschiedliche Gruppen verteilt werden. Die restlichen Kärtchen werden unter den übrigen Schülern verlost.

Sockeltraining

Gezieltes mehrtägiges Schülertraining zur Förderung grundlegender Arbeits-, Kom-munikations- und Kooperationstechniken. Die Methodenklärung steht im Zentrum; die Inhalte können in den Trainingsphasen nur begrenzt thematisiert und gesichert werden.

Spickzettel

DIN-A7-Kärtchen, auf dem sich ein Schüler das Wichtigste zu einem bestimmten Thema stichwortartig notiert. Die Zahl der Wörter kann z.B. auf 10 begrenzt werden; Skizzen, Symbole und andere grafische Elemente können hinzukommen. Der Spickzettel sollte gut strukturiert sein und dient z.B. als Lernhilfe oder als Gedächtnisstütze bei Präsentationen.

Stafettenpräsentation

Die Schüler stehen im gestaffelten Halbkreisen vor der Pinnwand/Tafel und heften ihre vorbereiteten Stichwortkarten nach und nach an. Jeder hat in der Regel nur eine Karte und muss von Fall zu Fall entscheiden, ob und wie er sich anschließen möchte.

Stammgruppe

Schülergruppe, die arbeitsgleich an einem bestimmten Arbeitsauftrag arbeitet (siehe auch Gruppenpuzzle).

Standbild

In einem Standbild stellt eine Gruppe von Schülern ein Problem, ein Thema oder eine Situation durch ihre Körper dar. Haltungen, Einstellungen und Gefühle (auch zueinander) sollen ohne Worte erkannt werden. Ein „Regisseur“ (ein Schüler der Gruppe) gestaltet das Standbild durch Anweisungen, einschließlich Mimik und Gestik. Während dieser Phase wird nicht gesprochen.
Anschließend erstarren die Schüler auf ein Signal hin für ca. 30 Sekunden bewegungslos. Die anderen Schüler lassen das Standbild auf sich wirken. Anschließend wird das Bild besprochen, Zuschauer und Mitspieler beschreiben und interpretieren, schildern ihre Empfindungen und schätzen ein. Abschließend kann der Regisseur seine Absichten erläutern.

Stimmungsbarometer

Skala, auf der die Schüler ankreuzen können, wie zufrieden oder unzufrieden sie mit einer bestimmten Unterrichtsphase sind (siehe auch Feedback).

Stuhlkreis

Die Schüler sitzen in einem großen Kreis und führen ein regelgebundenes Gespräch. Sie geben das Wort weiter, halten Blickkontakt und üben sich in freier Rede.

Talkshow

Die Schüler simulieren eine Talkshow, indem sie aus unterschiedlichen Rollenpositionen heraus zu einem bestimmten Thema/Problem diskutieren.

Tandemarbeit (TA)

Zwei Schüler arbeiten gemeinsam an einer Aufgabe. Sie lösen gemeinsam Prob-leme, halten sich wechselseitig Vorträge, unterstützen sich gegenseitig etc. (siehe auch Partnerarbeit)

Tandempräsentation

Die Präsentation der Arbeitsergebnisse vor der Klasse erfolgt zu Zweit. Die Präsentation kann gleichberechtigt erfolgen; sie kann aber auch so aussehen, dass ein Schüler als Hauptpräsentator und ein zweiter als Assistent ausgelost wird.

Themengleiche Gruppen

Die Klasse wird in mehrere Gruppen aufgeteilt, die zu bestimmten Themen- bzw. Fragestellungen arbeiten (vgl. auch Stammgruppen).

Themenspeicher/Problemspeicher

Die Schüler notieren Themenvorschläge bzw. Problemanzeigen auf Stichwortkarten und heften sie an eine eigens vorbereitete Pinnwand oder Wandtafel.

Themenzentrierte Assoziationen

Die Schüler fixieren ihre persönlichen Assoziationen zum jeweili-gen Thema in Form von Stichworten, Assoziationsbildern, Satzergänzungen, Symbolen etc.

Thesendiskussion

Die Schüler erhalten mehrere Thesen (zu einem Thema) und sollen dieser auf einer Scala „zustimmen“ oder sie „ablehnen“. Die Meinungen werden in der Kleingruppe zusammengetragen und diskutiert. Über Übereinstimmungen und Unterschiede wird im Plenum berichtet. Pro Kleingruppe kann auch nur eine These diskutiert werden. In diesem Falle soll die Kleingruppe eine Stellungnahme erarbeiten.

Vier-Ecken-Gesprächszirkel

Die vier Ecken des Klassenraumes sind mit bestimmten Gesprächsan-lässen (z.B. Symbolen, Fragen, Wertschätzungen etc.) belegt, denen sich die Schüler zuordnen können und zu denen sie ihre Gedanken/Meinungen/Erfahrungen austauschen.

Zufallsgruppe/Zufallstandem

Gruppen- bzw. Tandembildung mittels Abzählen, Spielkarten, Puzz-lebildung, Namenskärtchen oder anderen Formen des Losverfahrens.

Zufallsprinzip

Grundsatz, dass bei der Gruppenbildung oder bei der Auswahl von Präsentatoren auf den Zufall gesetzt und ausgelost wird.